Hochzeit in Indien

Hochzeit in Indien

Hennabemalung Indien

Eine landestypische Hochzeit in Indien zu sehen ist keine Seltenheit. Aber auf einer indischen Hochzeit live dabei zu sein und mit den Indern zu feiern, war für uns ein unvergessliches Erlebnis. Unbeschreiblich, laut, schrill und bunt.

Hochzeit in Indien

Unser Flug startete pünktlich ab München über Dubai nach Bangalore. Am Flughafen erwartete man uns bereits und wir wurden sehr herzlich mit einem Jasmin Blumenkranz begrüßt. Mit einem Kleinbus fuhren wir nach Dindigul, wo die Hochzeit stattfand.
Für die Hochzeitsfeierlichkeiten war es uns allen ein Anliegen uns nach indischer Tradition zu kleiden und somit machten wir uns in Dindigul auf den Weg zum Shoppen. Für die Männer Dhotis, ein traditionelles Männergewand und für die Frauen Saris.
Eine landestypische Hochzeit in Indien zu sehen, ist keine Seltenheit. Aber auf einer indischen Hochzeit live dabei zu sein und mit den Indern zu feiern, war für uns ein unvergessliches Erlebnis. Unbeschreiblich, laut, schrill und bunt.
Am zweiten Tag stand die eigentliche Hochzeitszeremonie an. Nach einigen Stunden organisierten Chaos ging es dann los. Die Musik ertönte, die Fotografen waren startklar. Die Zeremonie begann. Der Ablauf einer indischen Hochzeit erfolgt in 13 Schritten, diese dauerten Stunden. Wir verstanden kein Wort! Es gab zahlreiche Rituale, unter anderem das Umhängen von Blumengirlanden, das Treue und Verbundenheit symbolisiert.
Was für ein tolles Event, was für ein Erlebnis an einer indischen Hochzeitsfeier teilzunehmen. Das sind Momente, an die wir uns immer erinnern werden.

Rundreise in Indien

Natürlich nutzten wir auch die Chance zu einer anschließenden Rundreise.
Doch bevor wir starteten verbrachten wir noch zwei Tage im Wild Rock Resort in Athoor. Ein idyllisches Paradies perfekt, um sich mit Ayurveda – die Philosophie von Körper, Geist und Seele – verwöhnen zu lassen und um sich auf die bevorstehende Rundreise einstimmen zu können.
Auf unserer Tour erlebten wir wunderbare Landschaften. Auf dem Land sah alles sehr einfach aus. Der Verkehr ist kaum zu beschreiben, was da alles auf den Straßen herumfährt und läuft. Autos, uralte Busse, LKWs, Tuk-Tuks, Mopeds, Menschen und Kühe. Ein geordnetes Durcheinander, dazu wird gehupt um sich miteinander zu verständigen.

Indische Paläste und Tempel

Weiter ging die Fahrt nach Mysore (bzw. Mysuru) im Bundesstaat Karnataka zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Mysores. Den prachtvollen Maharajapalast mit seiner prunkvollen Innenausstattung. Ein besonderes Highlight ist es, wenn der Tempel abends zwischen 19.00 Uhr und 20.00 Uhr von 80.000 Glühbirnen erleuchtet wird. Dieses Schauspiel kann man an jeden Sonntag und an Feiertagen erleben.

Wir haben uns weiter auf den Weg zum Chamundi Hill Tempel gemacht.
Auch wenn wir heute schon einige Tempel gesehen hatten, wollten wir den Besuch im Keshava Tempel nicht missen.
Unser Tipp: In diesem Tempel ist natürlich auch Schuhverbot, wie in vielen anderen Tempeln und der Boden im Innenhof war durch die Sonne sehr heiß! …. Daher vielleicht Socken mitnehmen.

Abgerundet wurde der Tag mit dem Besuch des Nandi Bullen. Besonders interessant fanden wir auch den Markt in Mysore, das Treiben und die Händler waren sehr lustig und wir haben die Chance genutzt uns mit Tee und Gewürzen einzudecken.
Weiter führte unsere Reise nach Kabini. Heute Nachmittag wollten wir den Spuren des Tigers im Nagarhole Tiger Reservat folgen. Vielleicht gelingt es uns auch die scheuen Bewohner zu sehen. Tatsächlich wir sahen einen!!
Nächster Stopp unserer Reise war Hassan. Später besuchten wir die Tempel in Belur und Halebid. Halebid und Belur sind die Tempelstädte Südindiens. Im Chennakeshava Tempel, aus schwarzem Stein gearbeitet, erscheint er im einfallenden Licht metallisch.

Südindien

Dann fuhren wir weiter nach Hampi, dass Tempel-Juwel von Südindien. Wir besuchten die historischen Tempel-Stätten von Hampi- ursprünglich die prächtige Hauptstadt des Hindu-Reiches Vijayanagar. Der 50 Meter hohe Virupaksha-Tempel bildet die Hauptattraktion. Wunderbar war auch der Hazara Rama Tempel, er ist einer der schönsten und eindrucksvollsten Tempelanlangen von Hampi. Auch hier kann man die wunderbaren Steinarbeiten bewundern und mach fragt sich wie solch filigrane Arbeiten mit den einfachen Werkzeugen entstehen konnten.
Weiter führt unsere Rundreise zu den nächsten Highlights zum Pattadakal & Aihole Tempel, sowie zu den Höhlen Tempel von Badami. Die Tempel von Pattadakal zeigen den Zenit des Versara-Stils der hinduistischen Tempelarchitektur. Aufgrund seiner unglaublichen Tempel wurde Pattakakal 1987 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Leopard in Indien
Goa

Langsam endet unsere Rundreise und einen letzten Aufenthalt verbringen wir in Goa. Im Resort The Zuri White Sands nutzen wir die Gelegenheit zum Faulenzen. Bei wunderbaren Sonnenuntergängen und wunderschönen Stränden konnten wir unsere Rundreise perfekt abschließen.
Von Bangalore traten wir dann wieder unseren Heimflug an.

Was mich auf dieser Reise aber am meisten beeindruckt hat, waren die Menschen mit ihrer Offenheit und Freundlichkeit. Die Farben, die Frauen, die ihre bunten Saris stolz trugen und eine komplett andere Kultur zu erleben war mein Highlight. Die vollen Straßen und die Märkte, einfach ein komplett anderes Leben und eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte und nie vergessen werde: „Indien muss man erleben“.

Also kommt gern bei uns vorbei und wir planen gemeinsam eure nächste Reise!

TUI TRAVELStar Högl Reisebüro

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