Einmal sehen ist besser als hundertmal hören! Städtetrip Peking

Einmal sehen ist besser als hundertmal hören! Städtetrip Peking

Chinesische Mauer Peking
Mit 11 lieben Kolleginnen und Kollegen ging es los zu einer einwöchigen Gruppenreise nach Peking, wo einst der Mittelpunkt einer uralten Hochkultur lag. Unsere Erwartungen an die heute 22 Mio. Einwohner-Metropole waren groß, riesengroß! Werden sich unsere Vorstellungen Bewahrheiten?

Einmal sehen ist besser als hundertmal hören! Städtetrip Peking:
So lautet ein altes chinesisches Sprichwort. Dem stimme ich voll und ganz zu!

Vor meiner Reise in das „Reich der Mitte“ war ich selbst als erfahrene Reiseexpertin sehr aufgeregt. Schon die Besorgung des Visums hatte es in sich. Unsere lückenhaften Kenntnisse über das bevölkerungsreichste Land der Erde, die fremde, jahrtausendealte Kultur, eine ungewöhnliche Küche und die wenig zugängliche Sprache, hat ein wahres Feuer an Neugierde und Reiselust in mir entzündet. Es war an der Zeit, mich selbst in dieses Abenteuer zu stürzen.
Rein ins Erleben!

Überraschendes Peking

Gleich nach der unkomplizierten und hervorragend organisierten Einreise führte uns der Weg ins etwa 130 km entfernt liegende Wasserdorf Gubei, herrlich gelegen am Fuße der Großen Mauer von Simatai. Je weiter das Mauerstück entfernt von der Stadt liegt, umso weniger überlaufen ist es. Bis heute rankt sich um das spektakuläre Wahrzeichen Chinas die Behauptung, die Mauer sei als einziges Bauwerk mit bloßem Auge vom Mond aus zu erkennen. Das entspräche etwa der Gabe, eine Linie von 1 mm Breite aus 40 km Entfernung auszumachen. Doch Legende hin oder her, einmal den durchaus beschwerlichen Weg auf die Großen Mauer zu steigen und rundum in die Weite der imposanten Hügellandschaft zu blicken, ist ein unbezahlbarer Moment in meinem Leben!

Tempel Peking
Radeln wie die Einheimischen - Entdeckertage mit dem „Drahtesel“ in Peking

Zugegeben, am Anfang habe ich etwas Mut gebraucht mich in der Megametropole in das waghalsige Unterfangen zu stürzen. Schon nach kurzer Zeit waren meine Bedenken verflogen und es hat einfach nur noch riesig Spaß gemacht. Spannende Perspektiven und intensive Eindrücke, wie sie so nur vom Fahrrad aus möglich sind, reihen sich aneinander. Schnell neigt man dazu, sich dem Fahrstil der Einheimischen anzupassen. Vorbeiradeln am Platz des „Himmlischen Friedens“, einem der größten Plätze der Welt, auf dem sich über eine Million Menschen versammeln können: ein gigantisches Gefühl! Weiter geht‘s zur „Verbotenen Stadt“ mit dem Kaiserpalast: die 720.000 qm große Anlage wird komplett von einer 10 m hohen purpuren Mauer umgeben. Rein geht es dann aber doch nur „per pedes“. Der Himmelstempel, das Wahrzeichen der Stadt oder der Sommerpalast am Kunming See, welcher zu den Höhepunkten chinesischer Gartenbaukunst gehört., Peking hat so viele Highlights, man bringt sie fast nicht in einer Woche unter.
Meine persönlichen Überraschungen waren oft Kleinigkeiten, Begegnungen mit Menschen und Situationen im Alltagsleben der Pekinger. Von Vielem hatte ich vorher ein anderes Bild. Themen wie z. B. das hohe Maß an Sauberkeit, das Vorhandensein von Umweltschutz, die hohe Elektromobilität bei Autos und Mofas. Die Freundlichkeit der jungen Bevölkerung haben mich positiv überrascht.

Zugleich aber auch die völlige Überwachung, das extrem dichte Netz an Kameras, die Gegenwart einer enormen Zahl von Sicherheitspersonal, immense Touristenströme und die Tatsache eine Woche ohne Facebook, Google & Ko auskommen zu müssen.

Lust bekommen, sich selbst ein eigenes Bild zu machen und nicht immer nur Erzählungen zuzuhören?
Dann kontaktiert mich gern oder kommt bei uns vorbei
 
Radtour durch Peking
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Claudia S.