Sylt – Wo das Herz auf das Meer trifft

Sylt – Wo das Herz auf das Meer trifft

Dünen von Kampen

Die Lieblingsinsel der Deutschen, so heißt es über Sylt. Mit großen Erwartungen bin ich zum ersten Mal auf diese Insel gefahren und habe die nordfriesische Region erkundet.

Von Rømø nach List

Die Anreise nach Sylt haben wir mit der Fähre von der dänischen Insel Rømø nach List angepeilt. Zwar sind wir nicht in der Hauptsaison unterwegs, aber an einem Samstag in den Herbstferien. Und auf stundenlanges Warten vor dem Autozug kann ich bei einem Kurztrip gut verzichten.
Gute Entscheidung, denn allein die Strecke Hannover-
Rømø dauert etwas länger als 6 Stunden, statt geplanten 4,5 Stunden.
Die Insel
Rømø ist sehr klein, aber für eine Übernachtung und den ersten Sonnenuntergang überm Meer sehr gut geeignet.
Am nächsten Morgen hatte ich die Fähre bereits gebucht, sodass es kein langes Anstehen gibt und die Autos direkt auf die Fähre fahren können.
Die Überfahrt nach List dauert etwa 50 Minuten und man kann während der Überfahrt die Aussicht an Deck genießen. Die nördlichste Fischbude Deutschlands, ist direkt bei Einfahrt in den Hafen von List erkennbar.

Ankunft List auf Sylt
Erster Eindruck von Sylt

Angekommen in List auf Sylt wird man direkt vom nordischen Hafenflair angesteckt. Neben dem großen Fischrestaurant von Gosch gibt es zahlreiche kleine Einkaufsgeschäfte und eine alte Fischhalle, die allerdings vom ursprünglichen Charme nicht mehr viel zeigt, sondern als touristischer Flohmarkt aufgebaut ist.

Beim Spaziergang durch den Ort fühlt man sich dann wieder eher wie im Urlaub auf Sylt. Die kleinen rebbedeckten Backsteinhäuser reihen sich vor den Dünen auf und zeigen den typischen Charme der norddeutschen Urlaubsdörfer.

Auf dem Weg nach Westerland, wo wir unsere Unterkunft haben, machen wir einen kurzen Zwischenstop in Kampen und spazieren über die Dünen an den Strand und zum berüchtigten roten Kliff. Spätestens jetzt bin auch ich verliebt in die Insel.

Dünen von Kampen
Eine halbe Inselrundfahrt mit dem Rad

Am nächsten Tag nehmen wir unsere Fahrräder und erkunden die Insel. Von Westerland aus starten wir Richtung Rantum und von dort aus über den Dünen-Radweg nach Keitum.
Sieht man mal von dem anstrengenden Gegenwind ab, dann ist dieser Radweg sehr empfehlenswert. Traumhafte Landschaften ziehen an uns vorrüber und die kleinen Dörfer mit den tollen Häusern und Gärten beeindrucken uns sehr.
An einem Haus mit Meerblick, das gerade neu gebaut wird, werden wir doch neugierig, was man wohl für ein solches Haus zahlen müsste: Rund 6 Millionen Euro werden hier verlangt…
Also lieber weiterradeln nach Rantum, denn wir wollen in der berühmten Kupferkanne einen Café trinken, was gar nicht so einfach ist bei dem Andrang. Doch beim Erkunden des verwinkelten Gartens finden wir doch noch einen Platz und genießen ein Stück Kuchen – sehr empfehlenswert.
Der vorletzte Stopp unserer Radtour ist Wenningstedt. Hier genießen wir einfach ein bisschen das Meer und haben sogar Glück, einen Delfin (oder Schweinswal?!) vor der Küste zu sehen.
Schon radeln wir auch schon wieder zurück nach Westerland und beenden unsere Inselrundfahrt mit dem Rad.

Hafen Rantum
Lieblingsinsel Sylt

Und schon geht der Kurztrip nach Sylt zu Ende. Zurück geht es dann mit dem Syltshuttle von Westerland nach Niebüll. An einem Dienstagmorgen glücklicherweise ohne große Wartezeit.

Die Lieblingsinsel der Deutschen hat mich sehr begeistert. Ob es auch meine Lieblingsinsel ist, kann ich nach der kurzen Zeit schwer sagen. Ich bin mir aber sicher, dass ich noch einmal wiederkommen werde!

Und wenn Ihr Infos zu Sylt oder anderen Inselzielen sucht, dann schaut gern bei unseren Reisebüroexperten vorbei!

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Sonnenuntergang
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Anne